Montag, 21. Februar 2011

Leben

Hier ein Foto einer "Neuentdeckung" meiner Kollegin. Letzten Freitag hat sie mich in der Mittagspause damit überrascht! Da wir nur eine halbe Std. Mittagspause haben muss das Essen bei uns schnell gehen - und immer nur Brot und Brötchen ist auf die Dauer langweilig.
Diese Tütensuppe reicht für eine große Tasse, kostet ca. 99 Cent und ist rein pflanzlich!! UND LECKER!



Langsam aber sicher wird zumindest das "essen" für mich völlig normal. Ich koche jetzt seit 2 Wochen jeden Tag vegan und mir fehlt nicht das geringste. Ab und zu denke ich noch kurz an alte Gewohnheiten, es reizt mich allerdings nicht mehr. Ich bin schon ein bisschen stolz auf mich. Ich hätte gedacht die Umstellung wäre eindeutig schlimmer. Ich vermisse nicht mal den Käse, von dem ich bis zu letzt dachte, ich könne ohne ihn nicht leben...

Dennoch gibt es auf jeden Fall Dinge, über die ich mir noch nicht ganz im klaren bin. Ich mein, was sagt ihr zu Joghurt mit einem theoretischen Restanteil Milch von weniger als zwei Tausendstel Promille, wo aber drauf steht "Für Veganer geeignet". Man könnte diesen Anteil nicht mal mit bloßem Auge sehen und ob er wirklich vorhanden ist, ist nicht einmal bestätigt.
Oder zu Bier, welches in Flaschen abgefüllt wird, die mit Etiketten versehen sind, unter denen rein theoretisch ein Kleber mit minimalem Milcheiweißanteil vorhanden ist. Und auch das ist nicht mal bewiesen, es ist rein theoretisch!
Geht ihr nur nach nachgewiesenen, sicheren Informationen - oder lasst ihr auch von Lebensmitteln ab, in denen etwas sein könnte, es aber nicht bewiesen ist?!
Das zB. in den meisten Senfsorten und Brandweinessigen ein Rest Gelantine ist, ist mir klar, und darauf achte ich auch. Zu diesem Thema gibt es viele Listen im Internet, aus denen man entnehmen kann was rein vegan gehandelt wird, und was nicht!

Kommentare:

  1. Ich glaube die Themen, die du ansprichst sind einige von den veganen "Grauzonen". Da entscheidet wirklich jeder für sich. Bei mir ist z.B der Umgang mit Weinen noch recht lapidar, einfach weil ich auch erst gerade angefangen habe und ich mich auf einmal über alles erkundigen kann. Es sind ja insgesamt schon recht viele Informationen und da darf man auch nicht zu streng mit sich sein. Vieles kommt nach und nach.

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  2. So denke ich eigentlich auch!
    Ich hör nur im anderen Ohr immer schon die "strengen" meckern. Ich möchte grade jetzt am Anfang so viel wie möglich richtig machen. Wenn ich etwas hasse, dann sich selbst zu betrügen. Und irgendwie kommt es mir dann immer so vor! Als würde man schummeln, obwohl man es meistens entweder nicht besser weiss oder man sich auf falsche Aussagen verlässt!

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